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Irene Pravilov
Oberkochen
Telefon 07364-2 75 0
Telefax 07364-2 75 0
pravilov@caritas-ost-wuerttemberg.de

 
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Ehrenamtliche im Gespräch - das CFA Porträt  

CaritasFreiwilligenAgentur (CFA) - das Porträt

Interview mit Ehrenamtlicher der CFA Oberkochen  | Zwei Ehrenamtliche der CFA in Oberkochen stehen Rede und Antwort

Interview mit Ehrenamtlicher der CFA Oberkochen

 

Welche Tätigkeit haben Sie bei der CaritasFreiwilligenAgentur (CFA) in Oberkochen ausgeführt?

Frau Nahed: Im Oberkochener Jugendtreff habe ich gemeinsam mit einer Bekannten aus Heidenheim jeden Freitagnachmittag eine Bastelgruppe für Kinder und Jugendliche angeboten. Wir haben Formen aus Salzteig, Laternen oder Dekorationen für Feste wie Ostern und Weihnachten angefertigt.

Wie kamen Sie zu diesem Projekt?

Frau Hosiner ist eine Freundin von mir und wohnt wie ich in Heidenheim. Sie hat mir davon erzählt, dass sie in Oberkochen eine Bastelgruppe für Kinder anbietet und fragte mich ob ich mal mitkommen wolle. Über Frau Pravilov von der CaritasFreiwilligenAgentur in Oberkochen wurde dann meine weitere Mitarbeit eingeleitet.

Was war ihr persönlicher Ansporn dort ehrenamtlich mitzuarbeiten?

Ich habe selbst zwei Kinder im Alter von neun und elf Jahren und bastelte mit ihnen bereits sehr gerne und häufig. An der gemeinsamen Arbeit mit Heranwachsenden hatte ich schon immer Freude. Und ich dachte mir, dass eine solche handwerkliche Tätigkeit mit mehr Kindern dann auch mehr Spaß bedeutet. Genau so war es dann auch!

Ihr Engagement ist ehrenamtlich, also unentgeltlich. Dennoch profitieren Sie davon?

Aus meiner persönlichen Erfahrung weiß ich, dass der Spaß den man bei einer Tätigkeit hat, viel wichtiger ist als das Geld das man dafür bekommt. Ich habe von Seiten der Caritas und aus dem Freundeskreis sehr viel Unterstützung in Form von Begleitung und Wertschätzung bekommen. Mein Interesse an einer sinnvollen Beschäftigung ist größer als die an Geld.

Welche Rolle spielte dabei ihr Migrationshintergrund?

Das ich aus Ägypten stamme brachte gar keine Hindernisse beim Arbeiten mit sich. Ich wurde immer freundlich und dankend aufgenommen. Ich habe hier in Ostwürttemberg meine Heimat gefunden und schon immer viel Unterstützung bekommen. Dafür will ich auch sehr gerne etwas zurückgeben.

Haben Sie schon Ideen für ein zukünftiges bürgerschaftliches Engagement?

Ich habe großes Interesse daran für die CFA weiterzuarbeiten. Gerne würde ich ein ähnliches Projekt, gemeinsam mit anderen Frauen und/ oder Kindern auch in Heidenheim durchführen. Ich weiß von sehr vielen Frauen die ein Angebot zur sinnvollen Freizeitbeschäftigung nutzen wollen. Eine Tätigkeit wie ein monatlicher internationaler Kochkurs, zu dem auch Außenstehende eingeladen werden, fände ich toll. Ich freue mich jedenfalls wenn ich mich weiterhin bürgerschaftlich engagieren kann.  

 
Natali Krawtschuk ist 32 Jahre alt und zur Zeit Mutter und Hausfrau. 1994 kam sie als Spätaussiedlerin aus Kasachstan nach Deutschland. In Kasachstan absolvierte Frau Krawtschuk ein Studium im Bereich Vorschulpädagogik, in Deutschland musste sie  sich neu orientieren und beendete eine Lehre als Hotelfachfrau.
 
Elena Kirgincev ist 30 Jahre alt, kam 1999 als Spätaussiedlerin aus Russland nach Deutschland. Sie studierte Lehramt für russische Sprache und Literatur und ist zur Zeit Mutter und Hausfrau.
Natali und Elena fanden durch die CFA ein Engagement, dass sie ausfüllt und bei dem sie ihr Wissen und ihre Fähigkeiten einbringen können. In einem Interview standen sie Irene Pravilov Rede und Antwort.
Bild von zwei Ehrenamtlichen beim Sprachkurs mit Kindern
Fr. Krwatschuk und Fr. Kirgincev in Aktion

Seit wann und wo engagieren Sie sich?

NK: Ich arbeite seit November 2007 im Jugendtreff am Bahnhof und biete einen Sprachkurs „Russisch für Kinder“ gemeinsam mit Elena Kirgincev an.
 

Warum engagieren Sie sich ehrenamtlich?

NK: Es ist vor allem eine gute Möglichkeit, sich weiterzuentwickeln. Wir arbeiten selbständig und projektorientiert. Die CaritasFreiwilligenAgentur unterstützt uns sehr dabei. Uns stehen ein geeigneter Raum sowie das benötigte Material zur Verfügung. Den Kindern macht es auch Spaß. Wir können improvisieren, lernen, schreiben, singen, backen und basteln.
 
EK: Ich brauche eine Beschäftigung, die mir Spaß macht. Außerdem bin ich zurzeit auf der Suche nach neuen Ideen, Perspektiven und Zielen.
 

Mit welchem Personenkreis haben Sie ehrenamtlich zu tun?

EK: In unserer Sprachgruppe sind es sechs Kinder im Alter von 5 bis 7 Jahren.
 

Warum haben Sie gerade diese Arbeit gewählt?

NK: Weil ich von Beruf Erzieherin bin, selbst Kinder habe und meine Kenntnisse den Anderen zu Gute kommen lassen möchte.
 
EK: Ich gestalte dieses Angebot zusammen mit meiner Freundin. Ich möchte meine Sprachkenntnisse und Erfahrungen den Kindern weiter geben.
Von Beruf bin ich Lehrerin für russische Sprache und Literatur. Während meines Studiums an der Universität konnte ich viele Erfahrungen sammeln, die ich jetzt ehrenamtlich nützen kann.
 

Was macht Ihnen an ihrer Arbeit besonders Spaß und warum?

NK: Ich freue mich sehr über Erfolge, die mir aus Kindermund zugetragen werden. Die Kinder machen toll mit und es ist für mich sehr befriedigend, wenn alle bei der nächsten Lernstunde ihr neues Wissen einbringen können.
 
EK: Gerade die Arbeit mit Kindern macht richtig Spaß und bringt Freude. Die Kinder interessieren sich für unser Angebot. Sie sind offen für alle neuen Ideen und zufrieden mit allem, was wir während des Unterrichts anbieten.
 

Wie würden Sie ihre Arbeit in drei Wörtern beschreiben?

NK: „Drei Dinge sind uns aus dem Paradies geblieben: die Sterne der Nacht, die Blumen des Tages und die Augen der Kinder!“ (Dante Alighieri)
 
EK: Spaß – Superkinder - Entwicklung
Zwei Ehrenamtliche der CFA in Oberkochen stehen Rede und Antwort
Name: Frau Grees Nahed
Tätigkeit: wöchentliche Bastelgruppe für Kinder und Jugendliche
Ort: Jugendtreff Oberkochen
Zeitraum: Oktober 2007- Oktober 2008