Kontakt:
Psychosoziale Beratungs- und ambulante Behandlungsstelle für Suchtkranke und Suchtgefährdete
Caritas-Zentrum Aalen
Weidenfelder Straße 12
73430 Aalen
Telefon 07361-5 90 60
Telefax 07361-5 90 69
psb.aalen@caritas-ost-wuerttemberg.de
 
Unser Team

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Beratung und Vermittlung  

Unser Angebot

Erstgespräch  | Einzelgespräche, Paar- und Familiengespräche  | Gruppengespräche  | Vermittlung in stationäre Entgiftung  | Vermittlung in Stationäre Rehabilition

Erstgespräch

In einem Einzelgespräch erhalten Sie Informationen über die Angebote der Beratungsstelle und anderer Facheinrichtungen der Suchthilfe. Sie können ihre persönlichen Problemen erzählen und für Sie wichtige Fragen stellen und erhalten von uns erste Einschätzungen zu ihrer ganz persönlichen Situation

Einzelgespräche, Paar- und Familiengespräche

Einzel- Paar- und Familiengespräche finden während des gesamten Beratungsprozesses statt.
Entscheiden Sie sich für die Fortführung der Gespräche, analysieren wir mit Ihnen in Einzelgesprächen ihre persönliche Lebenssituation, die Entwicklung der Suchtprobleme und entwerfen gemeinsam mögliche Lösungswege.
Wenn möglich und von Ihnen gewünscht laden wir in dieser ersten Phase auch Ihren Lebenspartner oder die Familie mit zu einem Gespräch ein. In der Regel sind die Familienbeziehungen durch die Suchterkrankung eines Familienmitgliedes stark belastet. Gemeinsame Gespräche helfen in dieser Situation.

Gruppengespräche

In der Suchthilfe hat sich die Gruppe als ein wirksames Mittel zur Bewältigung der Probleme erwiesen.
Wir erleben es für die Betroffenen und Angehörigen als sehr hilfreich, sich frühzeitig im Hilfeprozess einer Gruppe anzuschließen.
In der Regel ist dies die Informations- und Motivationsgruppe der Beratungsstelle, die derzeit donnerstags von 17.45 bis 19.15 Uhr stattfindet. Speziell für Frauen findet eine Motivationsgruppe donnerstags von 9.00 bis 10.30 Uhr statt.
In der ambulanten oder stationären Rehabilitation findet die Behandlung zum wesentlichen Teil in den Therapiegruppen statt.
Nach Abschluss einer Therapie wird die Abstinenz in der Nachsorge- und später in der Selbsthilfegruppe gefestigt.

Vermittlung in stationäre Entgiftung

Eine qualifizierte Entgiftungsbehandlung dauert 3 Wochen und beinhaltet medizinische, soziale und seelische Betreuung. Bei der Vermittlung in stationäre Entgiftung arbeiten wir mit dem Zentrum für Psychiatrie in Winnenden und dem Kreiskrankenhaus in Heidenheim zusammen. Dort ist auf der Station C1, bzw. auf Station 43 eine qualifizierte Entgiftung möglich. Wir melden Sie an, über Ihren Hausarzt erhalten Sie einen Einweisungsschein und beginnen dann zum vereinbarten Termin die Entgiftungsbehandlung.
Eine solche ist immer sinnvoll, da die Beendigung des Suchtmittelkonsums zu medizinischen Problemen, wie einem Krampfanfall oder einem Delirium Tremens, führen kann.
Ziel der Entgiftungsbehandlung ist die Beendigung des Suchtmittelkonsums, eine ausführliche Information über weitere Behandlungsmöglichkeiten und ein erstes Verständnis der Entstehungsbedingungen der eigenen Suchtmittelabhängigkeit.

Vermittlung in stationäre Rehabilitation

Ziel der stationären Rehabilitation ist es, eine stabile Abstinenz vom Suchtmittel aufzubauen, die Hintergründe der Suchterkrankung aufzuarbeiten und sich eine zufrieden abstinente Lebensweise zu erarbeiten.
Stationäre Rehabilitation findet in einer Fachklinik für Suchtkranke statt. Die Kosten für die stationäre Rehabilitation übernimmt der Rentenversicherungsträger oder die Krankenkasse.
Vorteile der stationären Rehabilitation ist für den Betroffenen, dass er für den Zeitraum von mindestens 16 Wochen von seinem Alltag entlastet ist. Er hat Zeit, die Entstehung seiner Suchterkrankung zu erforschen und zu verstehen und sich tragfähige und stabile Erlebens- und Verhaltensmuster für eine dauerhafte, nachhaltige Abstinenz zu erarbeiten.

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